Endlager Bratrstvi - Sankt Joachimsthal (Jáchymov)
Das Endlager Bratrstvi – Sankt Joachimsthal (Jáchymov) ist ausschliesslich für Abfälle mit natürlichen Radionukliden vorgesehen. Es wurde durch die Umwandlung einer ausgedienten Uranmine gebaut: im Laufe des Umbaus eines Schachts wurden fünf Endlagerkammer geschaffen. Der Komplex ist seit 1974 in Betrieb. In der Nähe von den Endlagerkammern wurde ein Entwässerungssystem mit Rückhaltebecken gebaut. Das abgelassene Wasser wird durch Messungen überwacht.
Aufgrund von Untersuchungen und Begutachtungen lässt sich darauf schliessen, dass es an diesem Standort zu keinem Strahlungsnotfall kommen könnte. Der Umgang mit radioaktiven Abfällen im Endlager, dessen Überwachung, die Endlagerungstechnologien und andere Tätigkeiten werden von SÚRAO aufgrund Lizenzen des Staatsamtes für Atomsicherheit unter Aufsicht von staatlichen Autoritäten sichergestellt.
